Dienstag, 20. Januar 2015

In meiner Lunchbox: Sushi-Salat

Es ist allerhöchste Zeit, euch mal einen Blick in meine Lunchbox werfen zu lassen, denn ich liebe feine, selbstgemachte Lunchbox-Variationen fürs Büro – übrigens so sehr, dass mir mein Mann zu meinem letzten Geburtstag eine teure japanische Bentobox geschenkt hat, die ich jetzt jeden Tag mit Leckereien befüllen kann.

Voraussetzungen für mein Mittagessen unterwegs sind: schnell muss es gehen und es sollte nicht zu schwer im Magen liegen (weil ich sonst nach dem Essen gern in ein Fresskoma falle). Und da ich die Mittagsschlange an der Büromikrowelle gerne meide, kann man es idealerweise auch kalt essen.

Heute habe ich eine meiner Lieblingskreationen für euch im Gepäck: ein Sushi-Salat! Ich bin ein Sushi-Junkie und könnte das Zeug jeden Tag essen – allerdings habe ich keine Lust, jeden Tag aufwendige Röllchen herzustellen.

Deshalb gibt es diesen genialen Salat: schmeckt wie Sushi, ist aber viel schneller fertig!


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Und so einfach geht's:

Zutaten für 2 Portionen:



  • 160 g Sushi-Reis (wer mittags großen Hunger hat, nimmt etwas mehr)
  • 1/2 Gurke
  • 1 Karotte
  • 1/2 Avocado
  • 100 g Surimi oder gekochte Krabben oder Räucherlachs
  • 3 EL Reisessig
  • eine Prise Salz
  • 1/2 TL Zucker

Für das Luxus-Dressing:

  • 3-4 EL Sojasauce
  • ein Spritzer Limettensaft
  • 1 TL Sesamöl
  • Wasabi nach Geschmack
  • ein kleines Stück frischer Ingwer, gerieben

Für das schnelle Dressing:

  • Sojasauce


Was noch dazu passt: Edamame, Sesam, kleingeschnittene Nori-Blätter, Rettich, Kresse, Thaibasilikum, Sprossen, Koriander und was euch sonst noch zu Sushi schmeckt

Zubereitung:

Der perfekte Sushi-Reis:

Sushireis in einer Tasse abwiegen. Das ist später für das Kochen hilfreich, denn man braucht pro Tasse Reis 1,5 Tassen Wasser für die perfekte Konsistenz. Den Reis dann in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser waschen, bis das Wasser klar ist. In einen Topf geben und die 1,5-fache Menge Wasser dazu kippen. Dann gilt: starke Hitze bis das Wasser kocht, dann Deckel darauf und bei kleinster Stufe 10 Minuten köcheln lassen – dann sollte das Wasser weg und die Konsistenz perfekt sein.

Den Reisessig mit einer Prise Salz und einem halben TL Zucker verrühren und über den noch warmen Reis geben, Gut unterrühren.

Falls Edamame auf dem Speiseplan stehen, diese kurz in kochendem Wasser blanchieren. Das andere Gemüse kommt roh in den Salat.

Fisch und Gemüse in feine Stücke schneiden und zum Reis geben. Alle Zutaten für das Dressing miteinander vermischen und über den Salat geben. Wer keine Zeit oder Lust auf das Luxus-Dressing hat, kann einfach etwas Sojasauce über das Reisgemisch geben, schließlich ist bei Sushi außer Sojasauce und Wasabi auch nichts dran :)

Alles, was ihr zu Sushi mögt, könnt ihr auch in den Salat packen – und damit habt ihr in nullkommanix ein Lunchpaket, um das euch alle beneiden werden.

Lunch, Bento, Japanisch to go



Dienstag, 13. Januar 2015

Superfood-Salat mit Ziegenkäse, Goji-Beeren, Avocado, Granatapfel und Amaranth

Da haben wir den Salat!


Nach dem Weihnachts- und Urlaubsgelage startet der Januar wieder obergesund. Ich bin ein großer Fan von ausgefallenen Salatvariationen und heute stelle ich meine Superfood-Kreation vor: ein Salat mit Granatapfelkernen, Goji-Beeren und Amaranth. Und ich freu' mich unheimlich, dass so gesund auch so lecker schmeckt!

Einen Super-Profi-Tipp, wie man Granatapfelkerne ganz easy aus der Schale entfernt, ohne anschließend die Küche tapezieren zu müssen, habe ich auch für euch:

Den Granatapfel in zwei Hälften schneiden und in eine große Schüssel mit kaltem Wasser geben. Jetzt die Kerne unter Wasser mit einem Löffel aus der Schale pulen. Anschließend die Kerne in ein Sieb abgießen und fertig! Spitzsicher und trotzdem aromatisch!

Goji-Beeren und Amaranth gibt es übrigens im Bioladen.


Und so funktioniert der Rest:


Zutaten für 2 Portionen:




  • ein paar große Blätter Kopfsalat
  • 4 Stücke Ziegenfrischkäse
  • 1 kleine Avocado
  • 1 kleiner Granatapfel
  • 2 EL Goji-Beeren
  • 2 EL Amaranth
  • ein halbes Schälchen Kresse




Für das Dressing:



  • 2 EL bestes Olivenöl
  • 1 TL Honig
  • 3 EL hochwertiger Fruchtessig (z.B. Himbeere oder Mango) oder ein anderer aromatischer Essig
  • Salz und Pfeffer



Zubereitung:


Den Granatapfel wie oben beschrieben vorbereiten. Den Kopfsalat waschen und die Avocado großzügig in Streifen schneiden. Salat auf Tellern anrichten und mit Avocado und Ziegenkäse belegen. Mit Goji-Beeren, Amaranth, Granatapfelkerne und Kresse bestreuen.

Das Dressing anrühren, abschmecken und direkt vor dem Servieren über den Salat geben.

Und fertig ist der Superfood-Salat!



Freitag, 9. Januar 2015

Mexiko, die Zweite und das beste Schokoladen-Soufflé der Welt

Zum neuen Jahr wird es hier richtig sonnig und warm. Warum? Weil wir noch ein kleines bisschen Sonne im Gepäck haben.



Wir waren Wiederholungstäter. Normalerweise wählen wir nicht zweimal das gleiche Reiseziel, schließlich gibt es auf der Welt noch viel zu viel zu entdecken. Aber Ende 2014 haben wir es getan: wir sind wieder nach Yucatán geflogen. Vor 3 Jahren haben wir uns schon in Yucatán verliebt, weil es die perfekte Kombination aus Strandurlaub (absurd türkisfarbenes Wasser und weißer Sand), Sehenswürdigkeiten (Chichén Itzá!), unheimlich nette Menschen und verboten gutes Essen bietet.

So haben wir uns kurz vor Weihnachten ein zweites Mal nach Yucatán aufgemacht, um Strand, Land, Leute und Essen zu genießen. Wir haben übrigens nicht die komplette Halbinsel bereist, statt alles zu sehen und jeden Tag ein neues Lager aufzuschlagen, haben wir uns in diesem Urlaub dafür entschieden, zu bummeln, zu entspannen und Land und Leute auf uns wirken zu lassen.

Wohnen


Unsere Station haben wir in einem sagenhaften Hotel (ich habe unglücklicherweise eine Schwäche für sagenhafte Hotels) in Playa del Carmen eingerichtet. Playa del Carmen ist nicht die hübscheste Stadt in Yucatán, aber sie hat ein paar sehr nette, kleine Cafés und so lässt es sich durchaus aushalten.

Mexiko, Yucatan


Entdecken


Von dort aus konnten wir ganz bequem die Must-Sees in Yucatan ansteuern wie Chichén Itzá, Tulum und Coba.

Yucatan, Sehenswürdigkeiten, Maya

Der Touren-Veranstalter Alltournative ist spezialisiert auf authentische und abenteuerliche Exkursionen, allerdings bin ich weniger fürs Klippen erklimmen und Abseilen zu haben. Wenn es aber um authentisches Essen geht, bin ich ganz vorne dabei.

Deshalb haben wir einen Ausflug in eine Maya-Siedlung gemacht, uns die Häuser angesehen und dabei ganz frische, warme Maistortillas gegessen. Am Ende gab es ein großes Buffet mit Hähnchen, Mole, Tacos, Tamales, Bohnen, Reis und unheimlich scharfer Sauce. Es war der Hit!

Street food, mexican, mexikanisch, Maya

Street Food, mexican, mexikanisch, Maya

Essen


Übrigens funktioniert die auf den ersten Blick deftige mexikanische Küche auch gehoben wunderbar: im preisgekrönten mexikanischen Restaurant "Mole" wurde uns ein Menü vorgesetzt, von dem ich jetzt manchmal noch träume. Mein Mann bestellte ein Steak und sagte beim Probieren, es sei so gut, dass alle Tiere, die er bis dahin gegessen habe, umsonst gestorben seien. Und Apropos gestorben: im gleichen Lokal hatte ich ein Soufflé aus mexikanischer Schokolade mit Hibiskusschaum, das in die Geschichte eingeht, als das beste Dessert, das ich jemals kosten durfte. Das ganze Menü war atemberaubend und hier gibt es ein paar Eindrücke.




Mexican Food, Mole, Haute Cuisinie, Sterneküche

Verschiedene Vorspeisen wie Hackfleisch im Teigbällchen, Salat mit Ziegenkäse und Mandarinensorbet, Octopus mit marinierter Ananas und das besagte unglaubliche Steak
Mexikan Food, Mole, Haute Cuisinie, Sterneküche

Das erwähnte göttliche Schokoladensoufflé mit Hibiskusschaum, eine extravagante Dessertpräsentation und dreierlei Zitronenbaiser

Ja, Essen hatte im Urlaub wie immer ganz hohe Priorität, Kombiniert mit faul am Strand herumliegen und Mojitos schlürfen habe ich schon vor Weihnachten den Grundstein für einen neuen Hüftgold-Rekord gelegt. Ergänzt durch Weihnachtsessen, Silvestercocktails und jeder Menge Gepäck starte ich etwas aus der Form geraten ins neue Jahr. Aber: macht nichts! Der Urlaub war jeden fantastischen Bissen wert. In Zukunft wird einfach wieder weniger gebacken. Und häufiger Sport gemacht. Versprochen.

P.S. Die Worte "weniger" und "häufiger" sind bestimmt die meistgesagten am Neujahrstag. In diesem Sinne: auf ein Neues! Auf Glück und Gesundheit im neuen Jahr, auf seltener Kuchen, den wir dann einfach doppelt so sehr genießen!


Montag, 29. Dezember 2014

Krabben-Zitronen-Quiche mit Chili {für's Silvesterbuffet}

Wisst ihr schon, was zu Silvester auf den Tisch kommt? Gibt es ganz klassisch Fondue oder Racelette? Oder tüfftelt ihr schon an einem feinen Fingerfood-Buffet? Dann habe ich was oberleckeres für euch: feine, kleine Krabben-Quiche mit Zitrone und Chili. Passen auf jede Buffet-Tafel und sind ruckzuck vorbereitet.

Fingerfood, Buffet, Partysnack

Zutaten für 6 Mini-Quiche:


Für den Teig:


  • 300 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 150 g kalte Butter, gewürfelt
  • 1 Ei, leicht verquirlt
  • 1 EL kalte Milch


Für die Füllung:


  • 3 Eier
  • 80 ml Sahne
  • 60 ml Milch
  • 1 TL feiner Zitronenschalenanbrieb
  • Meersalz und schwarzer Pfeffer
  • 350 g gekochte Krabben
  • 1 TL getrocknete Chili


Zubereitung:


Mehl, Salz und Butter zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Ei und Milch dazu geben und zu einem glatten Teig kneten. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten halt stellen. Dann den Teig dünn ausrollen (klappt am besten zwischen zwei Lagen Backpapier, da der Teig ein bisschen klebrig ist). Teig auf 6 gefettete Mini-Quiche-Formen verteilen und die Formen nochmals kalt stellen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Ich backe die Teigböden nicht vor, weil sie eigentlich stabil bleiben. Wenn ihr eure Böden aber gerne knusprig vorgebacken mögt, einfach Backpapier auf die Böden geben und etwas Gewicht (getrocknete Bohnen, Linsen etc.) darauf geben und 15 Minuten bei 200°C blindbacken.

Eier, Sahne, Milch, Zitronenschale, Salz und Pfeffer verrühren. Krabben und Chili auf die Teigböden geben und die Eier-Sahne-Mischung darüber kippen. Im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen, bis die Quiche Farbe angenommen hat.

Das Rezept stammt aus dem Donna-Hay-Kochbuch: Die neuen Klassiker: Donnas Favoriten - über 300 neue Rezepte

Fingerfood, Partysnack, Buffet


In diesem Sinne: lasst es ordentlich krachen und kommt gut ins neue Jahr!

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Feiertage mit heißer Schokolade und einem Bücher- und Serienrückblick 2014

Über die Feiertage nehme ich mir gerne die Zeit, einen ganzen Tag im Schlafanzug zu bleiben, Punsch oder heiße Schokolade zu trinken und dabei Weihnachtsfilme zu schauen oder zu lesen. Zeit auf der Couch mit tollen Büchern oder spannenden Serien ist einfach unbezahlbar, vor allem wenn das Wetter draußen so fies stürmisch und verregnet ist.

Da ich hier auch schon im letzten Jahr resümiert habe, welche Bücher und Serien mich besonders begeistert haben, will ich das in diesem Jahr wiederholen. Warum ich nur von Serien schreibe und nicht von Filmen? Ja, ich schaue auch Filme. Aber nicht so viele. Mein Mann und ich haben (vielleicht abgesehen von den Gilmore Girls) einen ziemlich ähnlichen Seriengeschmack, aber manchmal denke ich, dass es auf der ganzen Welt nur etwa 5 Filme gibt, die uns beiden gefallen (wir mochten dieses Jahr beide Fack ju göhte, aber das war es dann auch schon – mein Serienuniversium ist daher etwas größer :)

In diesem Sinne: Werft euch in eure Schlafanzug- und Jogginghosen, holt euch eine Tasse Tee, Punsch oder ganz dekadent eine heiße Schokolade (Rezept siehe unten) und tauscht euch mit mir über eure Lieblingsserien und Bücher aus.

Hot Chocolate


Welche Serien und welche Bücher mich dieses Jahr begeistert haben

(Falls ihr jetzt verrückte und geheime Insidertipps erwartet, muss ich euch aber wahrscheinlich enttäuschen, ich mag nämlich Mainstream-Serien ziemlich gern.)

Serien


Neben Breaking Bad war im letzten Jahr Castle meine Lieblingsserie. Breaking Bad ist leider vorbei, aber Castle läuft glücklicherweise noch. Gerade ist die 6. Staffel erschienen, sie liegt noch eingeschweißt auf meinem Couchtisch und bin ganz aufgeregt. Warum die Serie so prima ist? Ein Krimiautor begleitet eine Polizistin beim Auflösen vom Mordfällen in New York. Klingt erstmal nach einem bekannten Schema. Im Gegensatz zu allen anderen Krimiserien, die ich kenne, stehen aber nicht die Mordfälle im Vordergrund, sondern die Charaktere, die man sofort ins Herz schließen muss. Der Schlagabtausch zwischen dem kindsköpfigen Krimiautor Castle und der taffen Polizistin Kate Beckett  ist einzigartig und auch die anderen Figuren wie Mutter und Tochter von Castle oder Becketts Kollegen auf dem Revier sind absolut liebenswert. In Kombination mit den Mordfällen, bei denen man selbst ein bisschen mitknobeln kann, ist die Serie der Renner für Sonntag nachmittags.

Was How I Met Your Mother ist, muss ich wohl niemandem erklären und in diesem Jahr stand endlich das lang erwartete und in den USA heftig diskutierte Serienfinale auf dem Programm. Die letzte Staffel war wirklich ziemlich langatmig, aber das Ende – was soll ich sagen? Es hat mich echt umgehauen! Aber die Meinungen im Freundeskreis könnten gegensätzlicher nicht sein. Ihr habt es noch nicht gesehen? Dann setzt es für 2015 auf die To-Watch-Liste.

Ein Klassiker, der schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, mir aber immer ein gutes Gefühl gibt und deshalb in diesem Jahr wieder hervorgekramt wurde: Gilmore Girls. Eine charmante Geschichte mit sympathischen Darstellern, die Herzen erwärmt. Die Story ist wahrscheinlich eher was für Mädchen (wahrscheinlich auch, weil die Dialoge so unheimlich schnell gesprochen werden), aber ein Ausflug nach Stars Hollow ist immer wieder schön!

Meine liebste Neuentdeckung in diesem Jahr: Elementary. Eine Serie wie eine Mischung aus Castle und Dr. House (übrigens auch eine meiner Lieblingsserien). Warum eine Mischung? Mann und Frau lösen Kriminalfälle in New York, deshalb erinnert es mich an Castle. Warum Dr. House? Der Protagonist ist zwar genial, aber seine Art, mit Menschen umzugehen ist, nennen wir es, etwas unkonventionell. Bei der Serie handelt es sich übrigens um eine Neuinterpretation von Sherlock Holmes. Und wer sich mit Dr. House auskennt, weiß, dass auch hier die Figuren an Sherlock Holmes angelehnt sind (schaut mal bei Wikipedia vorbei). Ich habe bisher nur die erste Staffel gesehen, bin aber schon ziemlich angefixt.

Bücher


Wenn ich nicht gerade Serien schaue, verschlinge ich gern jede Menge Bücher (zum Beispiel jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit, im Sommer auf dem Balkon oder im Winter mit ganz viel Tee im Bett) und hier gibt es eine kleine Auswahl:

Ich mag die Bücher von Carlos Ruiz Zafón sehr gerne und dieses Jahr habe ich zwei von ihnen gelesen: Der Mitternachtspalast und  Der Gefangene des Himmels. Zafón versteht es wie kein Zweiter, Realität und Mystery in einer wundervollen Sprache und einer wundervollen Umgebung verschwimmen zu lassen.

Wer diesem surrealistischen Drahtseilakt ebenso beherrscht, ist einer meiner Lieblingsautoren, der Japaner Haruki Murakami. Und in diesem Jahr habe ich die japanische Autorin Yoko Ogawa entdeckt, die mich sehr an ihn erinnert. Ans Herz gelegt sei ihr Buch Das Museum der Stille.

Ja, manchmal lese ich auch triviale Literatur und nach der grandiosen Tribute von Panem-Reihe habe ich Endzeit-Science-Fiction-Liebes-Trilogien für mich entdeckt. Mein Favorit in diesem Jahr: Delirium (Amor-Trilogie) Außerdem gerade angefangen und schwer begeistert: Selection. Mädchen-Bücher, die so spannend sind, dass man sie einfach einatmen möchte.

Mehr Science-Fiction, mehr Spannung, aber weniger Gefühl gefälligDer Jesus-Deal – Andreas Eschbachs sehr gelungene Fortsetzung des Jesus Videos und meiner Meinung nach sein bestes Buch seit Jahren.

Kommentarlos, aber trotzdem schön in diesem Jahr: Gute Geister, Morgen kommt ein neuer Himmel, Weil ich Will liebe, Du und ich und all die Jahre, Mrs. Alis unpassende Leidenschaft.

Insgesamt hatte ich dieses Jahr an die 50 Bücher im Gepäck, viele haben mich begeistern, manche habe ich nicht zu Ende gelesen, weil sie mich dann doch nicht gepackt haben. Die Liste mit Büchern und Serien, die mich interessieren, ist auch für nächstes Jahr lang und ich freu mich auf Sommer-Lese-Tage auf dem Balkon und Serien-DVD-Abende auf der Couch.

Was waren eure Bücher- und Serien-Highlights 2014? Habt ihr noch Tipps für 2015?

Übrigens: das ist kein Werbepost, sondern nur eine Aufzählung von Dingen, die ich super finde. Ganz einfach.

Und zum Schluss kommt jetzt noch das Rezept für die weltbeste heiße Schokolade:


Hot Chocolate


Zutaten für 2 Becher

  • 400 ml Milch
  • 1 EL Kakao
  • 2 TL brauner Zucker
  • 40 g Zartbitterschokolade
  • Eine Zimtstange

Zubereitung



70 ml Milch mit dem Kakao und dem Zucker verrühren. Restliche Milch aufkochen und den angerührten Kakao dazugeben. Schokolade und Zimtstange in die Milch geben und so lange köcheln lassen, bis die Schokolade geschmolzen ist.


Schmeckt auch mit Marshmallows, Chili, Sternanis und Ingwer.



Mittwoch, 17. Dezember 2014

Homemade Body Scrub mit Zitrone und Minze – Vorsicht, nicht essbar, aber schön macht's! {Geschenke aus der Küche}

Seit ihr auch immer spät dran mit Weihnachtsgeschenken und senkt beschämt den Blick, wenn Freunde und Kollegen erzählen, wie sie seit Wochen basteln, backen und dekorieren? Macht überhaupt nichts! Es gibt jede Menge Geschenke, die ihr auf den allerletzten Drücker zaubern könnt und die sind dann auch noch selbst gemacht. Weil ich selbst wenig Basteltalent habe, bin ich ein großer Fan von Geschenken aus der Küche – und die Auswahl an Rezepten ist riesig, da ist sicher für jeden was dabei, egal ob Oma, Großonkel oder Schwippschwager.

Jede Menge Inspirationen gibt es hier: Geschenke aus der Küche – überall.

Geschenke aus der Küche müssen übrigens nicht immer essbar sein – wichtig ist aber, dass man das beim Verschenken auch dazu sagt! Dieses selbstgemachte Körperpeeling mit Zitrone und Minze riecht nämlich so lecker, dass man sich das Zeug am liebsten sofort in einen Cocktail kippen will.

Die Mischung aus Olivenöl, Zitronenschale, Minze und Salz aus dem Toten Meer ist aber eigentlich nicht zum Verzehr gedacht, sondern soll die Haut weich und zart machen. Und dabei auch noch fein duften :)

Körperpeeling, selbstgemacht, Geschenke aus der Küche


Übrigens findet bei Persis von yumlaut (früher "Ein Keks für unterwegs") gerade ein Event zum Thema statt: Geschenke aus der Küche, die  ruckizucki auf den letzten Drücker gemacht werden können:


Dort findet ihr jede Menge ratz-fatz-Rezepte (und vielleicht wollt ihr ja selbst eins beisteuern?) Mein Beitrag ist das fruchtige Körperpeeling.

Und so wird's gemacht:


Zutaten für 1 Glas:



  • 5 EL Totes Meer Salz (gibt es in der Drogerie)
  • 2 EL Olivenöl
  • Schale einer halben Bio-Zitrone
  • etwas Zitronensaft
  • 3-4 Blätter Minze, fein gehackt


Zubereitung:


Zitronenschale mit einer Reibe fein abreiben. Salz und Zitronenschale in eine Schüssel geben und Olivenöl, Minze und einem Spritzer Zitronensaft unterrühren. Und das war's schon!

Samstag, 13. Dezember 2014

{Geschenke aus der Küche} – überall

Wie wäre es denn, wenn wir unsere Lieben dieses Jahr zu Weihnachten alle mit selbstgemachten Geschenken überraschen? Statt ganz viel Geld ausgeben ganz viel Liebe in die Geschenke packen, die wir selbst entwerfen/backen/basteln/nähen/malen/herstellen.

Da ich – zumindest was das Basteln angeht – zwei linke Hände habe und nicht mal normales Papier gerade ausschneiden kann, beschränke ich mich auf Geschenke aus der Küche, die selbst gekocht oder gebacken werden, aber erlaubt ist natürlich, was gefällt und Spaß macht.



Bestimmt habt ihr gemerkt, dass ich hier schon seit ein paar Wochen Rezepte für Geschenke aus der Küche zusammentrage, aber tolle Ideen gibt es überall. Deshalb habe ich heute ausnahmsweise mal kein Rezept, sondern jede Menge Tipps, wo ihr Inspirationen für Geschenke aus der Küche finden könnt.

Also: schnell durchgeklickt und den Kochlöffel geschwungen (am besten schon mit weihnachtlicher Musik auf den Ohren), denn Weihnachten ist nicht mehr weit!

Pinterest


Pinterest ist die Ideensammler-Plattform schlechthin! Egal ob Rezepte, Outfits, Einrichtungen oder vieles andere: bei Pinterest stöbern und sich hübsche Sachen an eigene Pinnwände pinnen macht süchtig! Hier entlang zu meiner "Geschenke aus der Küche"-Pinnwand.



Kleinigkeiten-Magazin


Letztes Jahr zu Weihnachten haben wir zusammen mit anderen Bloggern ein kleines Online-Magazin veröffentlicht, auch darin gibt es ein paar kleine, feine Geschenkideen wie Zimtsterne mit Giotto-Füllung, Schokolade mit Spekulatius, Gebrannte Mandeln, Zitrus-Zucker und vielen anderen Kleinigkeiten auf die Hand: Kleinigkeiten-Magazin.

Blogs


Bei Rebecca von Baby Rock my Day gibt es gerade Tipps zu Weihnachten mit Geschenken aus der Küche und anderen feinen Geschenkideen.



Bei Persis von yumlaut (früher "Ein Keks für unterwegs") findet sogar ein Event zum Thema statt: Geschenke aus der Küche, die auch - husch - auf den letzten Drücker noch gemacht werden können. Mein Beitrag dazu folgt.


Lecker schenken


Ganz besonders nett finde ich folgende Idee: Bei Lecker schenken stellen 30 ganz wunderbare Bloggerinnen und Blogger ihre persönlichen Geschenke aus der Küche vor. Ein richtiges Highlight: alle Geschenke kommen mit süßer Verpackungsidee daher und können ganz unproblematisch als hübsches pdf heruntergeladen werden.

Quelle: Lecker schenken


Bücher


Noch nicht genug? Schaut euch diese feinen Büchlein an:

Sonntag, 30. November 2014

Mandarinen-Mohn-Muffins mit Pistazien – Mohn amour am ersten Advent

Ich brauche hochdosierte Weihnachtsstimmung, am besten intravenös. Warum? Gestern war ich noch in der Karibik. In Mexiko, Yucatan. 28 Grad, weißer Strand und türkisblaues Wasser. Es war atemberaubend und in einem ausführlichen Bericht entführe ich euch in Kürze gerne in dieses Paradies, aber heute muss Weihnachtsstimmung her. So schnell wie möglich. Damit ich am ersten Advent auch ordentlich im Dezember ankomme. Und was hilft auf jeden Fall? Mandarinen. Die riechen nämlich nach Weihnachten. Und danach riechen jetzt meine Hände, mein Backofen und meine ganze Küche.

Ganz besonders köstlich schmecken Mandarinen übrigens verpackt in diesen feinen Mandarinen-Mohn-Muffins mit Pistazien. Einmal abgebissen und schon ist die Karibik (fast) vergessen.

Das Rezept stammt aus dem wunderbaren neuen Kochbuch What Katie ate at the weekend.

Muffin, Kleinigkeit, auf die Hand, Weihnachten


Zutaten für 12 Stück:



  • 4 Bio-Mandarinen
  • 300 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL Zimt
  • 120 g brauner Zucker
  • 4 Eier (Größe L)
  • 125 g Butter, zerlassen und leicht abgekühlt
  • 100 g gehackte Pistazien (wer die Kombination süß-salzig mag, kann auch gerne die gesalzenen nehmen)
  • 1-2 EL Mohnsamen
  • eine Prise Salz (falls ihr nicht die gesalzenen Pistazien nehmt)

Muffin, Weihnachten, auf die Hand, Kleinigkeiten



Zubereitung:


Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Ein Muffinblech mit Muffinförmchen füllen.

Die Schale von einer Mandarine abreiben. Alle Mandarinen schälen und zerteilen, Kerne entfernen. Die einzelnen Segmente halbieren (insgesamt sollten es ca. 350 g Mandarinen sein).

Mehl, Backpulver, Zimt, Zucker und ggf. Salz in einer großen Schüssel verrühren. Die Butter zerlassen und abkühlen. In einer weiteren Schüssel die Eier kurz verquirlen, anschließend die Butter und die Mandarinenschale hinzugeben. Die flüssigen Zutaten zu der Mehlmischung geben und alles mit einem großen Löffel verrühren, bis sich die Zutaten gerade so verbinden.

Eine Handvoll Mandarinen, ein TL Mohn und etwas Pistazien zum Garnieren beiseite stellen. Den Rest in den Teig geben und mit einem Löffel vorsichtig unterrühren.

Den Teig mit einem Löffel in die Muffinförmchen geben. Mandarinenstücke, Pistazien und Mohn darauf geben. Etwa 20-25 Minuten backen, bis die Muffins Farbe angenommen haben. Kurz auskühlen lassen und zum restlichen Abkühlen auf ein Kuchengitter geben.