Sonntag, 14. September 2014

Schoko-Whisky-Karamell-Cupcakes mit Erdnussbutterfrosting + das neue Buch von Donna Hay

Diesen Monat druckfrisch in mein Wohnzimmer geflattert: das neue Buch von Donna Hay!

Die neuen Klassiker: Donnas Favoriten - über 300 neue Rezepte

Ich bin ein großer Fan von Donna Hay und habe einige ihrer Kochbücher in meiner Sammlung. Auf das Neue war ich sehr gespannt und ich sehe schon: diesmal ist es anders. Größer, dicker, hochwertiger – und teurer.

Ich habe mich einmal durchgestöbert und auch direkt ein Rezept ausprobiert:

Schoko-Whisky-Karamell-Cupcakes mit Erdnussbuttercreme


Frosting, Peanutbutter


Das Rezept hat sich bei mir sofort eingebrannt! Mein Mann hatte nämlich diese Woche Geburtstag und wenn ich was für ihn backe, mache ich mit Schokolade, Karamell und Erdnussbutter garantiert alles richtig. Da er auch ein großer Whisky-Fan ist, schien mir die Kombination perfekt!

Aber schauen wir uns zuerst das Kochbuch an:


Darum geht's

Fans von Donna Hay kennen ihren Stil. In diesem Buch gibt es von allem noch mehr: knapp 450 mit mehr als 300 Seiten im Großformat. Was wichtig ist zu wissen: keines der Rezepte ist in einem ihrer anderen Bücher erschienen, es gibt also keine Dopplungen für Kochbuchjunkies wie mich. Aber Vorsicht: wenn ich das richtig verstehe, stammen die Rezepte zum großen Teil aus ihrem Magazin – Abonnenten müssen sich also auf Wiederholungen einstellen.


Was ist besonders?

Der Stil ist bekannt: tolle Fotografien und die Rezepte sind genau mein Ding: viele Gerichte kommen anspruchsvoll und außergewöhnlich daher und trotzdem sind die meisten Rezepte nicht besonders aufwendig. Das Buch ist aufgeteilt in "Pikant" (Eier und Käse, Pasta, Asia-Nudeln, Reis, Suppen, verschiedene Fleischkapitel, Pasteten und Tartes, Salate und Beilagen) und "Süß" (Cookies, Kekse und Süße Schnitten, Kleingebäck, Kuchen, Puddings und Aufläufe, Pies und Tartes, Desserts) – allein bei der Kapitelübersicht wird klar, wie umfangreich das Buch ist.


Rezepte auf der Nachkochliste

Viele! Abgesehen von diesen Cupcakes zum Beispiel Chili-Krabben-Zitronen-Quiche, Sommerliche Bolognese, Lachs mit Sesamkruste, Tofu-Kürbis-Laska, Paprika-Lamm-Burger, Zitronengras-Fischspieße (schon ausprobiert, superlecker!), Schoko-Fondant-Törtchen mit flüssiger Erdnussbutter, Trüffel mit Meersalz, italienische Donuts,...


Fazit

Die geballte Donna Hay-Vielfalt in einem Buch: hochwertig, toll zusammengestellt – die 40 Euro lohnen sich!


Jetzt kommt das Cupcake-Rezept:

Zutaten für 12 Stück:


  • 2 EL Bourbon-Whisky
  • 140 g Butter, gewürfelt
  • 50 g Kakaopulver
  • 2 Eier
  • 80 g Sauerrahm
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 230 g feiner Zucker

Für die Whisky-Karamell-Sauce:
  • 100 g feiner Zucker
  • 2 EL Wasser
  • 2 EL Sahne
  • 1 EL Bourbon-Whisky

Für die Erdnussbuttercreme:
  • 70 g Puderzucker
  • 100 Erdnussbutter, cremig
  • 200 g Doppelrahmfrischkäse
  • 1 TL Vanilleextrakt
(Donna Hay macht eine Buttercreme mit Erdnussbutter, ich mag aber Frischkäse-Frostings lieber)

Zubereitung:


Den Ofen auf 160°C vorheizen. Whisky und Butter in einem Topf erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Vom Herd nehmen, Kakaopulver einrühren. Eier und Sauerrahm in eine Schüssel geben und mit der Küchenmaschine oder dem Rührgerät kurz verrühren. Dann Whisky-Butter-Mischung, Mehl, Natron und Zucker unterrühren. Muffinform mit Papierförmchen auslegen und den Teig in die Förmchen füllen.BH Etwa 25 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).

Für die Sauce Zucker und Wasser in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze ohne Umrühren ein paar Minuten aufkochen lassen, bis der Zucker karamellisiert (nicht anfassen, Karamell ist höllisch heiß!). Kurz abkühlen lassen und vorsichtig Sahne und Whisky unterrühren. Nochmals erhitzen und rühren, bis sich alles gut vermischt hat. Topf vom Herd nehmen.

Für das Frosting Puderzucker, Erdnussbutter, Vanilleextrakt mit Frischkäse schaumig schlagen.

Die abgekühlten Cupcakes mit dem Frosting bestreichen und mit der Karamellsauce beträufeln.

Frosting, Peanutbutter


Donna Hay: Die neuen Klassiker, erschienen im AT-Verlag, 2014. 39,90 €
Vielen Dank an den AT-Verlag, der mir das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 12. September 2014

{Soulfood} Caprese mal anders: Vorsicht, heiß und fettig!

Da ist er, der Herbst. Und auch wenn für nächste Woche Spätsommer vorhergesagt wird, könnte ich mich dieses Wochenende mit Schal und dicken Hausschuhen auf der Couch einmümmeln, Tee trinken und Kekse essen. Weil man aber (leider) nicht den ganzen Tag Kekse essen kann, darf es zwischendurch auch mal heiß und deftig sein. Deshalb habe ich euch heute ein kinderleichtes, aber unglaublich leckeres Rezept mitgebracht, das wir bei Schmuddelwetter gerne auf den Tisch bringen:

Caprese-Dip – heiß, fettig und unheimlich lecker!

Tomate, Mozzarella, Fingerfood, Soulfood


Es ist so einfach, dass es eigentlich nicht mal ein Rezept braucht – ich bastel euch trotzdem eins :)

Mummelt euch schön ein und lasst es euch gut gehen!



Zutaten:


Vorspeise, Fingerfood, Soulfood

  • 1 Kugel Mozzarella
  • eine Handvoll Tomaten (am besten große und kleine gemischt, weil die großen mehr Flüssigkeit, die kleine dafür mehr Geschmack abgeben
  • eine Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • frisches Basilikum 
  • ein Spritzer Olivenöl
  • Ciabatta oder Sauerteigbrot zum Tunken



Zubereitung:


Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Tomaten und Mozzarella klein schneiden und in eine Ofenform geben. Knoblauchzehe darüber pressen und mit Salz und Pfeffer würzen. Etwa 20-25 Minuten in den Backofen schieben und backen, bis der Käse schön zerlaufen ist. Mit frischen Basilikum und einen Spritzer Olivenöl verfeinern und sofort servieren. Brot reintunken und genießen (und Vorsicht: nicht den Mund verbrennen!)

Freitag, 5. September 2014

Himbeer-Prosecco-Popsicle: mein Sommerliebling

Ob der Sommer nochmal kommt? Ich hab' ehrlich gesagt schon meine Stiefel aus dem Keller geholt und die Heizung zuhause läuft auch bereits. Naja, lege ich mich eben mit einem guten Buch auf die Couch und esse Kekse – so lässt sich das Schmuddelwetter nämlich wunderbar aushalten :)

Aber der Sommer wird nicht verabschiedet, ohne dass ich euch einen meiner Sommerlieblinge gezeigt habe. Und das tue ich auch, weil meine allerliebste Backschwester Rebecca danach gefragt hat. Ihr wunderbarer Blog Baby Rock my Day feiert zweiten Geburtstag und ich sage "Hoch die Tassen"! Auf noch ganz viele, tolle Jahre mit Leckereien und Hüftgold :)

Zum Bloggeburtstag veranstaltet sie ein "Sommerliebling"-Event und da will ich mich natürlich anschließen. Klar, es gibt unendlich viele Dinge, die ich im Sommer gerne esse, aber mein Herz schlägt für Eis. In allen Variationen. Und seit ich festgestellt habe, dass man nicht zwingend eine Eismaschine braucht, um Eis selbst zu machen, ist bei uns eigentlich immer das Gefrierfach voll mit verschiedenen selbstgemachten Sorten wie Nutella-Eis, Erdnussbutter-Eis oder Erdbeer-Joghurt-Eis mit Basilikum und schwarzem Pfeffer.

Ein Trend in diesem Jahr ging ebenfalls nicht spurlos an mir vorbei: Cocktails in Eisform! Warum nicht auch mal Alkoholisches in die kleinen Eisförmchen gießen und bunte Popsicles daraus machen? Das ist jetzt nichts für jeden Tag, aber auf jeden Fall ein toller Party-Gag. Deshalb gibt es bei mir heute:

Himbeer-Prosecco am Stiel


Popsicle, Eis am Stiel, Cocktail


Zutaten für 6 Stück:


100 g Himbeeren (frisch oder TK)
100 ml Prosecco
2 EL Holunderblütensirup
300 ml Mineralwasser

Zubereitung:


Die Himbeeren pürieren. Dann alle Zutaten mischen und in Eisförmchen füllen und Eisstiele reinstecken. Wegen der Kohlensäure "geht das Eis noch ein bisschen auf", deshalb die Förmchen nicht bis zum Rand füllen. Ins Gerfierfach stellen und mindestens 4 Stunden durchfrieren lassen. Wenn sich das Eis nicht aus den Förmchen lösen lässt, etwas warmes Wasser über die Eisform laufen lassen.


Sonntag, 31. August 2014

Nudelsuppe – Vietnam Street Food

Blogg den Suchbegriff


Vor einer Woche habe ich euch ein Rezept für Bánh mì verraten, ein vietnamesisches Sandwich und heute serviere ich schon wieder Vietnam Streetfood: eine vietnamesische Nudelsuppe.

Vietnam, Streetfood, Suppe, Pho




Dafür gibt es zwei Gründe: erstens ist heute absolutes Suppenwetter: draußen bäh, innen warm und kuschlig. Und zweitens haben Sabrina und Steffen von feed me up before you go-go zur zweiten Runde "Blogg den Suchbegriff" aufgerufen. Was das sein soll? Ich zitiere Sabrina und Steffen, die dieses Blogevent erfunden haben: "Es geht um die lustigen, skurrilen und manchmal auch etwas verstörenden Suchbegriffe, die Leute in Suchmaschinen eingeben und damit auf eurem Blog landen".

In der letzten Runde konnten wir uns zum Beispiel über Suchbegriffe wie "Mein Chrystal Meth kommt mir zu feucht vor" freuen :)

Mein Gericht heute ist inspiriert von dem Suchbegriff "Vietnam Plastikstuhl". Was erstmal ziemlich verrückt klingt, hat tatsächlich einen tieferen Sinn: in Vietnam wird an jeder Straßenecke gekocht. Ein offenes Feuer, ein riesiger Topf und jede Menge Mini-Plastikstühle, die man bei uns höchstens in einem Kindergarten finden würde – und fertig ist die Küche. Familie, Freunde und Nachbarn sind eingeladen, auf den Mini-Plastikstühlen Platz zu nehmen und sich eine Schüssel Suppe zu greifen. Aber auch hungrige Touristen sind eingeladen, sich gegen eine kleine Spende einen Plastikstuhl zu sichern und einfach darauf loszuschlemmen.





Mein Favorit ist die traditionelle Suppe Phở, die in Vietnam zum Frühstück serviert wird. Die Brühe wird mit Fleisch und Gewürzen normalerweise einige Stunden gekocht, bevor sie mit Reisnudeln, Frühlingszwiebeln, Chili, Koriander und Limetten serviert wird, aber für zuhause habe ich eine schnelle Variante für eine vietnamesische Nudelsuppe gefunden, die fast genau so gut schmeckt.



Zutaten für 2 Personen:


500 ml Brühe
1 TL Zucker
1 EL Fischsauce
1 Knoblauchzehe
1 TL Salz
200 g Shrimps oder Huhn (geschnetzelt)
125 g getrocknete Reisnudeln
2 Eier
1 TL Pflanzenöl

Zum Servieren:
Frühlingszwiebeln, in Scheiben
Chili, in Scheiben
Koriander
Minze
Limette, in Achteln
frische Sojabohnensprossen

Zubereitung:


Zucker, Salz, Fischsauce und Knoblauch in einen großen Topf mit der Brühe geben und alles aufkochen. Das Fleisch oder die Shrimps dazu geben und die Brühe etwa 15 Minuten köcheln lassen. Währenddessen Ei mit Öl verquirlen und einen Topf mit kochendem Wasser für die Reisnudeln ansetzen. Die Reisnudeln 5 Minuten kochen, dann 5 Minuten ruhen lassen und anschließend mit kaltem Wasser abschrecken. Die Eier in einer Pfanne in mehreren Durchgängen zu dünnen Omelettes braten. Anschließend in dünne Streifen schneiden.

Eierstreifen und Reisnudeln in Schüsseln anrichten. Die Zutaten zum Servieren ebenfalls in Schüsseln anrichten. Dann die Brühe in Schüsseln geben und sofort mit Nudeln, Ei und anderen Zutaten vermischen. Mit Limettensaft beträufeln und sofort servieren.


Nach einem Rezept aus "Vieatnam – Das vietnamesische Kochbuch" von Luke Nguyen, erschienen bei Collection Rolf Heyne , 2010.


Mittwoch, 27. August 2014

Ziegenkäse-Tartelettes mit Frischkäse und Orangenmarmelade

Ich backs mir im August


Allerhöchste Zeit, mal wieder bei Claras Event "Ich backs mir" teilzunehmen. Auf ihrem wundervollen Blog Tastesheriff gibt sie jeden Monat ein Thema vor, zu dem gebacken werden darf. Und im August heißt es "Tartes und Tartelettes". Dazu gibt es jeden Monat ein ganzes Pinterest-Bord voll mit den feinen Ergebnissen.

Da schließe ich mich gerne an mit kleinen, feinen Ziegenkäse-Tartelettes, die mit süßsaurer Orangenmarmelade sogar noch besser schmecken.

Snacks

Zutaten für 6 Stück:


Für den Teig:

250 g Mehl
125 g Butter (kalt!)
1 Ei
eine Prise Salz

Für die Füllung:

300 g Frischkäse
1 Ei
12 Scheiben Ziegenrolle
Salz, Pfeffer, Thymian
Orangenmarmelade

Zubereitung:


Für den Mürbeteig Mehl, Ei und Butter mit dem Rührgerät rasch durchkneten, damit die Butter nicht warm wird. Ich schneide die Butter hierzu in kleine Stücke. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann auch ein Stück Butter einfrieren und dann mit einer Käsereibe oder ähnlichem in den Teig reiben. Den Teig dann nochmals von Hand glatt kneten, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kalt stellen.

Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Dann den Teig ausrollen (am besten zwischen zwei Seiten eines aufgeschnittenen Gefrierbeutels legen – dann klebt der Teig nicht am Nudelholz) und in eine gefettete Springform geben. Ich habe 6 kleine Tartelette-Förmchen verwendet.

Für die Füllung Frischkäse mit dem Ei glatt rühren und mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Die Frischkäse-Mischung auf den Mürbeteig geben (ich habe ihn nicht vorgebacken und war mit dem Ergebnis trotzdem sehr zufrieden). Ziegenkäse darauf verteilen und je nach gewünschter Bräunung 15-20 Minuten backen.






Sonntag, 24. August 2014

Bánh mì mit Erdnussbutter-Hummus – Vietnam Street Food

Heute stelle ich euch einem meiner allerliebsten Snacks vor. Ihr wisst, dass ich Essen "auf die Hand" liebe (deshalb musste das auch unbedingt das Thema unseres Magazins von letztem Jahr sein). Und Bánh mì, dieses unglaublich tolle Sandwich, habe ich vor einigen Jahren in Vietnam entdeckt und dann auch in New York  immer wieder gegessen.

Bánh mì ist eigentlich ein vietnamesischer Begriff für Brote aller Art, vor allem für das französische Baguette, das man in Vietnam überall findet. Belegt verbindet es die französische Küche (Fleisch, Mayonnaise) mit der vietnamesischen (Fischsauce, Koriander, sauer eingelegtes Gemüse).

Da ich kein riesen Fan von Mayonnaise bin, habe ich für diese Version ein Erdnussbutter-Hummus gezaubert – es passt perfekt!

Snacks, Sandwich, Vietnamese, Fingerfood

Dip, Peanutbutter




Zutaten für 4 Sandwiches:


Freitag, 15. August 2014

Ice Ice Baby: Eiskaffee am Stiel und ein Buch für alle Eis-Fans

Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Sommer gerade nur eine klitzekleine Pause macht. Ein bisschen Regen und milde* (* fiese frostige) Temperaturen haben noch keinen umgehauen. Nach der kleinen Abkühlung kommt der Sommer nochmal zurück. Und wenn es dann soweit ist, schadet es nicht, vorbereitet zu sein und das Gefrierfach voller Eis haben.

Ich liebe es wirklich, Eis selbst zu machen. Und das, obwohl ich keine Eismaschine habe. Ich wollte mir immer mal eine kaufen, aber – ganz ehrlich – es gibt so viele, tolle Eisrezepte, die ohne Eismaschine funktionieren, dass ich bisher wunderbar ohne ausgekommen bin (und das Ding deshalb auch erstmal von meiner Wunschliste streiche). Das Tolle an selbstgemachtem Eis: es geht kinderleicht und man kann wirklich alles reinpacken, was einem schmeckt.

Gerne mag ich Parfaits und Semifreddo (zum Beispiel dieses wunderbare Nutella-Semifreddo), die ohne Eismaschine fest werden oder auch Eis auf Kondensmilchbasis (wie wäre es mit Erdnussbutter-Eis?), das unheimlich cremig bleibt. Richtig schnell gehen aber Popsicles! Und in die kleinen Eisförmchen kann man wirklich alles einfüllen: einfach Saft. Joghurt und Obst (wie Erdbeer-Joghurt-Eis mit Basilikum und schwarzem Pfeffer) oder – der neuste Trend – Cocktails (wie Hugo am Stiel).

Und heute gibt es bei mir: Eiskaffee am Stiel mit Schokoüberzug. Die Idee stammt aus dem Buch "Eis" von Elisabeth Johansson, das ich euch gleich noch vorstelle.

Popsicle, Coffee, Schokolade, Eis


Zutaten für 6 Stück:


300 ml kalter Kaffee
200 ml Milch
ca. 200 g Bitterschokolade (das kommt darauf an, wie groß der Schokoüberzug werden soll)
optional: Zucker

Zubereitung:


Den Kaffee mit der Milch vermischen. Wer mag, kann natürlich Zucker reingeben, aber ich trinke meinen Kaffee immer ohne Zucker (außerdem ist ja nachher Schoki drumrum). In Eisformen füllen und mindestens 4 Stunden durchfrieren lassen. Dann die Schokolade schmelzen und das Eis reintauchen (bepinseln funktioniert auch). Durch das kalte Eis wird der Überzug sofort fest und das Eis kann direkt probiert werden :)


Spätestens jetzt habt ihr es gemerkt: ich bin ein absoluter Eis-Fan! Und mein Lieblingsbuch zu diesem Thema ist das hier:

Eis - Eiscreme, Sorbet, Granité, Eis am Stiel, Eistorten und Parfaits hausgemacht
von Elisabeth Johansson, erschienen im AT-Verlag München, 2013, 19,90 €

Darum geht's


Um die gesamte Eis-Welt. Das Buch enthält 170 Rezepte mit und ohne Eismaschine. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Semifreddo und einem Parfait? Einem Sorbet und Granita? Wie mache ich eine Eistorte? Und was steckt in mexikanischen Paletas? Das ist in dem Buch alles ausführlich und eindrücklich erklärt.

Was ist besonders?


Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern zum Thema Eis enthält das hier wirklich alles, was mich interessiert. Von klassischer Eiscreme über Popsicles, Eistorten und auch vegane Sorten. Toll ist auch das Kapitel über Saucen, Streusel und andere feine Eis-Garnituren. Auch die Fotos finde ich besonders gelungen.

Rezepte auf der Nachkochliste


Ich muss zugeben, ich habe es noch nicht geschafft, das Cheesecake-Eis zu machen, aber das steht ganz oben auf der Liste! Außerdem Maroneneis, Salz-Karamell, Lakritz-Rocky-Road, Champagner-Granita, und Eis-Mudcake.

Fazit


Für mich ist es das schönste Buch für alle Eis-Selbermacher und die, die es werden wollen!

Vielen Dank an den AT-Verlag, der mir das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt hat.




Mittwoch, 13. August 2014

Ratz-Fatz-Brombeer-Trifle

Wie man aus 3 Zutaten in nullkommanix ein Dessert zaubern kann


Bevor die Beerensaison endgültig vorbei ist, lade ich mir auf dem Wochenmarkt nochmal die Einkaufstüten voll. Gerade ist Brombeerzeit und ich mag die dunklen Beeren gerne im Getränk, im Müsli oder auch auf dem Brot.

Aber ganz besonders mag ich Trifle. Dieses wunderbare Schichtdessert kann man in wenigen Minuten zubereiten und eigentlich braucht man nur 3 Zutaten, die man immer zuhause hat: Kekse, Joghurt (oder was ähnliches) und Obst.

Dessert, Beeren, gesund, very berry



Zutaten und Zubereitung:


Als "Boden" verwende ich am liebsten Kekse wie Butterkekse oder Haferkekse, oder Kekse vermischt mit Nüssen, oder – ganz verrückt – Giotto, Cantucchini, Hanuta oder was der Vorratsschrank so her gibt. Einfach 1-2 grob zerbröseln und in ein Glas geben.

Die nächste Schicht besteht – der Figur zuliebe – aus 1-2 EL Joghurt. Aber auch Quark, Ricotta oder (jetzt wird es nicht mehr ganz so figurfreundlich) Mascarpone schmecken fein. Pur oder etwas Honig gesüßt verwenden.

Jetzt gerne nochmal Kekse nachlegen und noch eine Schicht Joghurt (oder ähnliches) auf die Kekse schichten.

Getoppt wird das feine Dessert mit Beeren, in diesem Fall Brombeeren. Funktioniert auch prima mit anderem Obst oder mit TK-Ware. TK-Obst gebe ich mit etwas Honig in einen kleinen Topf und erhitze die Masse, bis sich alles zu einer cremigen Sauce verbunden hat.

Darf's noch ein bisschen mehr sein? Geröstete Mandelblättchen oder Schokosplitter machen den Nachtisch zu einem kleinen Highlight.

Sonntag, 10. August 2014

Süßkartoffel-Chips mit Curry

Ohne Zusatzstoffe, aber mit viel Geschmack


Kartoffelchips haben bei mir ja eigentlich allerstrengstes Hausverbot, denn sobald ich die Tüte geöffnet habe, muss ich ganz automatisch wieder reingreifen bis die Packung leer ist. Das "Ich-esse-nur-eine-Handvoll"-Gen scheint bei mir nicht vorhanden. Und deshalb darf diese kalorienreiche Knabberei gar nicht erst in meinen Einkaufswagen wandern.

Manchmal habe ich aber doch Lust auf einen feinen Fernseh-Snack und dann gibt es nur eine Möglichkeit: Selber machen. Zum Beispiel leckere Süßkartoffelchips mit Curry (ganz ohne Geschmacksverstärker)!

Sweet Potato, Chips, Snacks


Zutaten:

  • eine große Süßkartoffel
  • 1-2 EL Sonnenblumenöl
  • 2 TL Curry
  • eine ordentliche Prise Salz

Zubereitung:


Den Backofen auf 130°C vorheizen. Die Süßkartoffel in sehr dünne Scheiben hobeln und auf einem mit Backpapier belegten Backblech auslegen. Sonnenblumenöl mit Curry und Salz mischen und die Chips damit bepinseln. Jetzt 40-60 Minuten backen, bis die Chips knusprig sind (das dauert je nach Dicke der Chips unterschiedlich lang, also ruhig immer mal wieder in den Backofen schauen).

Samstag, 9. August 2014

{Eventbericht} Miomente: Genießen und Lernen

Genießen und Lernen – das ist die Philosophie von Miomente. Deshalb hat das Münchener Unternehmen im Juni Foodblogger zu einem Event nach München eingeladen, bei dem sich alles um unser Lieblingsthema gedreht hat: Essen und Genießen.

Aber was ist Miomente eigentlich? Das Unternehmen ist spezialisiert auf Genuss-Events und kulinarische Geschenke und ist inzwischen in ganz Deutschland unterwegs. Immer auf der Suche nach neuen genussvollen Locations und interessante Events im ganzen Land entstand die Idee, bundesweit mit sogenannten "Location-Scouts" zusammenzuarbeiten, die die besten Räumlichkeiten und Veranstaltungen aufspüren. Und da Foodblogger die kulinarischen Highlights ihrer Region meist ziemlich gut kennen, liegt es doch nahe, diese nach ihren persönlichen Geheimtipps zu befragen.

So saß eine kleine, aber feine Runde Foodblogger mit dem Miomente-Team einen Nachmittag lang in der schönen Münchener Location "Konstantin and Friends" und geredet wurde über passende Locations, schöne Restaurants und kulinarische Events.




Ein großes Thema war auch das eigene Genuss-Magazin, das Miomente gerade plant und das Anfang 2015 erscheinen soll. Das spannende Brainstroming über mögliche Inhalte, Themen und Rubriken brachte so viele Ergebnisse zu Tage, das die Wände für die Notizen nicht mehr ausreichend waren :)
Nach einigen produktiven Stunden waren wir erschöpft, aber glücklich und ich glaube, ihr dürft alle gespannt sein, was es mit diesem tollen Online-Magazin auf sich hat – dazu gibt es sicherlich bald mehr Informationen.

Ganz im Sinne der Miomente-Philosophie stand am Ende des Tages ein Genuss-Event auf dem Programm. Im Rahmen eines gemeinsamen Coktailkurses mit anschließendem Kochkurs durfte in entspannter Atmosphäre probiert, gerührt und geschnippelt werden. Ich konnte an diesem Programmpunkt leider nicht teilnehmen, will euch aber die Fotos nicht vorenthalten, die Lust auf mehr machen:




Als besonderes Gimmick durften wir ein Goodie-Bag mit nach Hause nehmen, das jedes Foodblogger-Herz höher schlagen lässt:

Olivenöl von Monini, Balsamicocreme mit Feige von Mazzetti, Brombeer-Konfitüre von d'arbo, Dijon-Senf von Maille, eine Flasche Mont Michel Cava inklusive Flaschenkühler von Jacques' Weindepot und als Highlight ein Abo einer dieser drei Zeitschriften: Mein Landrezept, So isst Italien und Sweet Paul – ich freue mich, dass Sweet Paul in Zukunft regelmäßig Einzug in meine Küche erhalten wird (und erwarte mir außerdem jede Menge neuer Inspiration für das Miomente-Genuss-Magazin).


Fotos: Miomente GmbH